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Katzengeschichte für Ostern
Postdatum: Sa Apr 19 2014, 11:00

Katzengeschichte für Ostern



Die ersten Sonnenstrahlen sickerten durch das Dornengestrüpp des Donnerclans. Der Frischbeutehaufen war leer, bis auf eine kleine Maus und zwei Vögel. „Es wird Zeit zum Jagen“, dachte Sturmpfote und schleckte sich die Pfote.  Sie wandte den Blick von ihrer schwarzen Pfote und sah zur Kinderstube. Nichts rührte sich. Sogar die Jungen schlafen noch, dachte Sturmpfote grinsend. Sie sah zu den restlichen Bauen, doch alles schlief noch. Sturmpfote legte sich wieder hin und eine angenehme Müdigkeit überkam sie. Sturmpfote schloss die Augen und fiel in den Schlaf.

Plötzlich vernahm sie ein lautes Klacken. „Was, wo bin ich?“ Verwirrt sah Sturmpfote auf. „Oh nein! Ich bin zurück bei meinen Zweibeinern!“ Erst jetzt nahm Sturmpfote ihre Umgebung wahr. Sie lag in einem weißen Körbchen, in der Ecke des Wohnzimmers, wie Zweibeiner es immer so schön nannten. Gegenüber das rotbraune Sofa, an dem Sturmpfote immer so gerne kratzte. Davor der niedrige Holztisch. Sturmpfote gähnte ausgiebig und stand auf. Sie ging zu dem Sofa und bearbeitete es erst mal mit den Krallen. Schon viel besser. Zufrieden streckte sie sich und ging auf die Terrasse. Sie sah zu dem festlich gedeckten Tisch und nahm den Geruch von Eiern wahr. Eier! Sturmpfote liebte Eier über alles, das einzige was von den Zweibeinern gut schmeckte. Geschwind sprang sie auf einen der Holzstühle und war auf dem Tisch. Sturmpfote steckte die Nase in die Tulpen. Zufrieden stieg sie über die Teller hinweg zu den Eiern, die in einem Korb lagen. Verwirrt bemerkte sie, dass alle Eier bunt angemalt waren. Nanu, legten die Hühner nun bunte Eier?





Sturmpfote streckte gerade ihre Pfote nach dem blauen Ei aus, als wieder das Klacken ertönte. Was war das? Ein Zweibeiner auf hohen Absatzschuhen kam um die Ecke. Die hab ich aber noch nie gesehen.
Entrüstet blieb der Zweibeiner stehen und rief: „Petunia! Die Katze ist auf dem Tisch!“
Sturmpfote schleckte sich das Maul und widmete ihre Aufmerksamkeit den wieder den Eiern.
„Peeetuniiaaa!!“
Die Mitbewohnerin. Sturmpfote wusste, dass sie es nicht leiden konnte wenn eine Katze auf dem Tisch saß. Grummelnd stieg Sturmpfote auf einen Teller und sprang von da aus auf den Stuhl und auf den Boden. Nun stand sie wieder am Rande der Terrasse und blickte unschuldig auf den gedeckten Tisch.
In diesem Moment stürmte Petunia auf die Terrasse. „Wo?“, sagte sie aufgebracht. „Maui wo steckst du?“

Mein Hauskätzchenname. War ja klar, dass die mich vor Besuch so ruft.
„Maui, da bist du ja!“, Petunia deutete auf Sturmpfote. „Siehst du, es ist alles in Ordnung“, beruhigte sie diesen Zweibeiner.
Im nächsten Moment wachte Sturmpfote wieder auf und fand sich im Lager des Donnerclans wieder. Eine große Katze beugte sich über sie. „Sturmpfote!“, sagte die Katze.




„Luchsstern“, murmelte Sturmpfote  und stand eilig auf. „Ich bin nur kurz weggenickt, ich habe die ganze Nacht im Kriegerbau, ich meine im Schülerbau, geschlafen.“
Die Katze Luchsstern nickte. „Eiswind stellt gerade die Patrouillen zusammen. Ich möchte dass du mit ihr, Regenpfote und Ahornschweif jagen gehst.“

„Ja, Luchsstern.“ Sturmpfote senkte respektvoll den Kopf. Luchsstern ging zu Eiswind, der zweiten Anführerin des Donnerclans, und wechselte ein paar Worte. Sturmpfote streckte sich und gesellte sich zu Regenpfote. Die Kätzin saß im Eingang des Kriegerbaues und gähnte. „Hallo Regenpfote“, grüßte Sturmpfote. „Luchsstern will, dass Eiswind, Ahornschweif und wir beide zusammen jagen gehen.“
„Okay“, meinte Regenpfote und grub aufgeregt die Krallen in die Erde.




Eiswind und Ahornschweif kamen auf die Schüler zu und Eiswind forderte sie auf, mitzukommen. Sturmpfote kam auf die Pfote und lief zu den beiden Kriegern. Sie rannten durch den Dornentunnel und Richtung Sonnenfelsen. Sturmpfote reckte die Nase in den Wind und genoss das Gefühl von Freiheit und Abenteuer. Sie hielten kurz an der Sandkuhle und beobachteten die Schüler, die gegen die Mentoren kämpfen lernten. Bald werde ich auch ein Mentor sein, dachte Sturmpfote stolz. Eiswind rief eine kurze Begrüßung und schon ging es weiter. Sie sprangen über einen schmalen Bach und hielten schließlich keuchend an. „Also los, verteilt euch“, sagte Eiswind. „Und gute Jagd!“
Ahornschweif, Eiswind und Regenpfote trennten sich. Sturmpfote trottete zu einem dichten Farnstrauch und witterte den Geruch einer Maus. Sturmpfote kauerte sich auf den Boden und verlagerte das Gewicht auf die Oberschenkel. Langsam schlich sie sich an und entdeckte die Maus. Jetzt bloß keinen Fehler machen! Sturmpfote sprang und landete auf der Maus. Kurzdarauf kehrte sie wieder zu der kleinen Lichtung zurück, wo sich die Clankatzen getrennt hatten. Ahornschweif war schon da, mit einem dicken Eichhörnchen.
„Guter Fang!“, sagte Sturmpfote und legte die Maus nieder. Ahornschweif nickte stolz und legte das Eichhörnchen ab. In diesem Moment kehrte Regenpfote mit einer dicken Taube im Maul zurück, Eiswind folgte mit drei Meisen. Sie fingen noch mehr Beute und kehrten zum Lager zurück. Die Jungen rauften auf der Lichtung und die Krieger putzten und unterhielten sich.
Luchsstern sprang gerade auf den Hochstein und rief: „Alle Katzen die alt genug sind um selber Beute zu fangen, mögen sich unter diesem Hochstein versammeln.“





Sturmpfote und Regenpfote gesellten sich zu den anderen Schülern, gespannt, was Luchsstern zu sagen hatte.
„Wie ihr wisst, ist heute die große Versammlung“, begann Luchsstern, als sich alle Katzen versammelt hatten. „Mitkommen werden Ahornschweif, Eiswind, Nachtfunke, Dämonenfeuer, Sternennacht, Flammenregen, Kristallsee, Sturmpfote, Feuerpfote, Blitzpfote und Regenpfote. Die restlichen Krieger werden das Lager bewachen.“ Luchsstern sprang vom Hochstein und verschwand mit einer Patrouille aus dem Lager.

„Wir dürfen mit!“, Regenpfotes Augen leuchteten. „Ja!“, freute sich auch Sturmpfote. „Dann lerne ich endlich mal Frostblüte, Polarstern, Wildblut und die Anderen kennen!“

Die Zeit verging und es fing an zu dämmern. Regenpfote und Sturmpfote saßen vor dem Schülerbau. Sturmpfote putzte ordentlich ihr Fell und konnte es kaum erwarten. Meine erste große Versammlung! Luchsstern kam und die Krieger gesellten sich zu ihrer Anführerin, die Schüler sprangen nervös hinzu. Sturmpfotes Herz klopfte zum Zerspringen. Sie konnte es kaum erwarten die fremden Katzen der anderen Clans kennenzulernen. „Folgt mir!“, rief Luchsstern und ging an die Spitze der Truppe. Die Katzen verließen das Lager und liefen zu Baumgeviert. Luchsstern trat an den Rand der Senke. Sturmpfote blickte mit großen Augen ebenfalls hinunter. Sie roch den Windclan und den Flussclan. Ein Meer von Katzen. Es waren so viele, die in kleinen Gruppen dasaßen, sich unterhielten und Neuigkeiten austauschten. Luchsstern gab das Signal und der Donnerclan stürmte die Senke hinab. Luchsstern gesellte sich zu Polarstern, der Anführerin des Flussclans. Sturmpfote ging zu einer Gruppe von Schülern, die sich über ihre Kampftechniken unterhielten. Sturmpfote hörte nur mit halbem Ohr zu. In diesem Moment kam der Schattenclan. Es waren kräftige, muskulöse Katzen, ganz anders als die vom Donnerclan. Der Anführer des Schattenclans sprang auf den Hochstein, ebenso wie Riesenstern, der Anführer des Windclans. Auch Luchsstern und Polarstern sprangen hinauf. Die zweiten Anführer saßen unterhalb des Steines.





„Ich erkläre hiermit die große Versammlung eröffnet!“, rief Polarstern. Er murmelte Riesenstern etwas zu und der große schwarzweiße Kater trat an den Rand.

„Im Windclan läuft alles gut. Wir haben ausreichend Beute und neu ernannte Schüler und Krieger.“ Riesenstern nannte die Krieger und Schüler beim Namen und trat zurück.

„Der Schattenclan wächst!“, verkündete Nachtpelz stolz, der Anführer des Schattenclans. Die Clans jubelten, darunter besonders laut der Schattenclan.





Luchsstern begann zu sprechen. „Wir haben ebenfalls neue Schüler.“ Sie nannte kurz die Namen. „Es findet sich genügend Beute und ein paar unserer Krieger haben Zweibeiner gerochen, die sich auf unser Territorium gewagt haben.“ Luchsstern trat zurück und Polarstern übernahm das Wort.




„Im Flussclan läuft alles gut, es gibt reichlich Fische und wir haben eine neue Heiler Schülerin!“ Die Clans jubelten wieder.

„Dann erkläre ich hiermit die große Versammlung für beendet!“, rief Riesenstern und sprang vom Hochstein.

Die Anführer versammelten ihre Clans um sich und verließen wieder die Senke. Sturmpfote trottete hinter Eiswind und war erschöpft. Sie liefen durch den Dornentunnel und die Krieger verschwanden im Kriegerbau, die Schüler im Schülerbau. Luchsstern warf noch einen kurzen Blick in die Kinderstube, bevor sie im Anführerbau verschwand. Sturmpfote rollte sich in ihrem Nest zusammen und schloss die Augen. Es war ein langer Tag gewesen. Sie erinnerte sich wieder an ihren Traum, mit den Zweibeinern, und plötzlich fiel es ihr ein: Die Zweibeiner hatten Ostern gefeiert! Ein komischer Brauch, dachte Sturmpfote grinsend. Doch was geht’s mich an. Hauptsache es gibt die großen Versammlungen… und bald bin ich Kriegerin. Mit diesen Gedanken schlief Sturmpfote zufrieden ein.




Ich hoffe es ist für alle in Ordnung, die ich beim Namen genannt habe - nun wünsch ich euch frohe Ostern!

:b.:
.
Silberstreif
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Alter :
17

DonnerClan
Stellvertreterin



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