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Eine Geschichte ♥
Postdatum: Fr Sep 04 2015, 19:50

Das ist meine erste richtige längere Geschichte die ich ins Forum stelle.
Es ist eine Kurzgeschichte in der ich einfach mal ein bisschen mit dem Genre Krimi und so üben wollte. Ich hoffe sie gefällt euch trotzdem hin und wieder können Fehler drin sein. Auch über Lob oder Kritik würde ich mich freuen wenn ihr gerne etwas dazu sagen möchtet ♥


Es war schon Nachmittag ich kam gerade von einer Party zurück. Es war bereits ein langer Tag gewesen ein paar Freunde von mir und Alice waren von Lokal zu Lokal gezogen um ihr einen schönen Poltertag zu bereiten, da sie morgen heiraten würde. Ich beneidete sie ein bisschen sie war so glücklich mit ihrem Freund Christian, er war der richtige für sie und ich gönnte ihnen ihr Glück. Ich freute mich für sie und war um so stolzer das sie mich damit beauftragt hatte ihre Hochzeit größtenteils zu organisieren.
Doch ich als oberste Brautjungfer trug für alles Verantwortung und wollte für den morgigen großen Tag bereit sein so verabschiedete ich mich schon etwas früher. Gerade als ich zur Tür hinaus gehen wollte fiel mit Alice zum Abschied nochmal um den Hals „Aber versprich das du dich rechtzeitig meldest wir wollen heute Abend noch gemeinsam das Kleid ansehen das ich für die Hochzeit gekauft habe“ sagte sie voll Vorfreude und die Anderen nickten zustimmend mit dem Kopf. „Ja versprochen ich melde mich ich muss nur noch eine Kleinigkeit erledigen und dann schnell zu meinen Eltern ihnen etwas geben dann komme ich zum Brautmodenladen“ erwiderte ich ebenfalls glücklich und verabschiedete mich von allen. Ich verließ das Gasthaus ging am Stadtplatz entlang und suchte nach einem Taxi. Hunderte Male war ich diesen Weg schon gegangen, das grau weiß melierte Kopfsteinpflaster das ich als Kind immer bewundert habe. Immer wenn die Sonne strahlte funkelte der Weg als sei er mit Sternen gepflastert worden und nicht aus Sein. Es regnete in Strömen kein Mensch war zu sehen. Klar wer würde auch bei so einem Wetter vor die Tür gehen dachte ich leicht spottend über mich selbst und suchte unter der Verkaufsplane des Bäckers Schutz vor dem Regen. Die Verkäuferin Zilli die ich schon seit Jahren kannte winkte mir freundlich zu aber schenkte mir einen Mitleidigen Blick und ich erwiderte das Winken. Ich wandte schließlich meinen Blick wieder der Straße zu und entdeckte ein Auto das am normalen Taxiplatz stand darum standen eine schlanke braunhaarige Frau und zwei Männer einer von ihnen trug einen langen schwarzen Mantel und ein weiterer saß im Auto.
Ich ging auf das Auto zu klopfte gegen die Scheibe und blickte in das hell erleuchte Innere, der Regen prasselte kräftig und ich klopfe nochmal um auf mich aufmerksam zu machen. Da er mich beim ersten Mal nicht gehört hatte.
Dann öffnete sich das mir zugewandte Fenster und der junger Mann blickte nach draußen, er hat etwa mein Alter dachte ich nebenbei und schaute in das Auto.
„Ich suche ein Taxi“ sagte ich und hielt mit die Hand über den Kopf damit ich vom dichten Regen etwas sehen konnte. „Da haben sie aber Glück Missis..?“ „Miss Carolin“ sagte ich und erwiderte seinen Blick „Dann haben sie aber Glück Miss Carolin ich bin Taxifahrer“ unsere Blicke trafen sich und ich schaute in ein paar tiefblaue Augen die mich plötzlich in seinen Bann zogen er lächelte mich an. „Doch mein Taxi ist heute leider kaputt irgend so ein Idiot ist mir hinten ins Heck gefahren und hat das halbe Auto ruiniert“sagte der er und grinste erneut und ich grinste obwohl es der Situation nicht entsprach ebenfalls. Er musste lachen ich bemerkte wie sein Blick mich musterte und wurde etwas rot. „Kommen Sie steigen Sie ein sonst werden sie ja noch nasser“ er machte eine kurze Pause „Obwohl sie auch nass wunderhübsch aussehen“ fügte er hinzu und strich mir eine nasse Haarsträhne aus dem Gesicht. Ich spürte wie ich noch mehr errötete. „Danke“ stammelte ich etwas verlegen und richtete meinen Blick auf meine Tasche. Mensch Carolin du benimmst dich wie eine schüchterne siebenjährige schimpfte ich. Er schien bemerkt zu haben das ich knall rot wurde bei seinen Worten und wieder grinste er doch sein Lächeln schreckte mich jetzt mehr ab als das es einladend wirkte.Carolin das bildest du dir nur ein steig ein und fahr du hast noch was zu tun dachte ich und wandte mich wieder dem Fahrer zu. „Darum habe ich heute mein Privatauto mitgenommen“ erklärte er noch kurz als er bemerkte das ich das Auto misstrauisch musterte und rückte sich den Sitz zurecht. ich fand es seltsam das er nicht ein Reserveauto von seiner Firma bekommen hatte doch es störte mich nicht weiter ich wollte nur dem Regen entkommen. Nun traten auch die Frau und die beiden Männer hinzu „Es wird Zeit wir müssen jetzt auch los mein Freund hat seine Zigarette fertig geraucht“ sagte die braunhaarige und deutete auf einen glühenden Haufen der vom Regen weggeschwemmt wurde.„Es macht ihnen doch hoffentlich nichts aus wenn wir uns zu ihnen gesellen“ sagte einer der Männer und trat mit dem Fuß auf die Asche. „Nein natürlich nicht sie können gern mitkommen“ sagte ich und setzte mich auf dem Platz neben dem Fahrer. Nun stiegen auch die anderen Beiden ein. „Ich heiße übrigends David“ sagte er und hielt mir die Hand zum Gruß hin. Im selben Moment schlug der Mann der sich hinten neben seine beiden Begleiter gesetzt hatte die Tür zu.
„Wohin soll es gehen?“ fragte David und blickte die Frau hinter mir an. „Wir möchten bitte ans Nordende der Stadt, in die Bahnhofstraße nahe dem Stadtpark“ erklärte sie und strich sich ihren Rock zurecht. „Gut“ antwortete er und blickte anschließend mich an „Und sie?“ fragte er höflich und startete das Auto. „Ich wohne ebenfalls ganz in der Nähe vom Stadtpark wir haben den selben Weg“ erklärte ich.„Nun dann fahren wir mal“ sagte er und parkte aus dem Parkplatz aus. Die ganze Fahrt über war es grabstill, die braunhaarige Frau schaute immer zu zu ihrem Freund der etwas in der Hand hatte. Gelegentlich grinste mich David von der Seite an, jedes Mal bekam ich eine Gänsehaut und schaute schnell wieder aus dem Fenster. Normaler Weise gefiel es mir wenn Männer mit mir flirteten, doch dieses Mal war es anders, bei ihm war es anderes. Ich konnte es nicht beschreiben je länger ich neben ihm saß um so unwohler fühlte ich mich und um so mehr wünschte ich mir das Auto so schnell wie möglich verlassen zu können. Nach einiger Zeit bemerkte ich das wir uns zu Südende der Stadt bewegten..“Entschuldigung?“ setzte ich an „Ich glaube wir sind falsch das ist das Südende der Stadt“ ich deutete aus dem Fenster. „Ja das stimmt schon junge Dame“ antwortete der Fahrer und grinste schief „Die Hauptstraße Richtung Norden ist gesperrt darum muss ich einen kleinen Umweg fahren“ sagte er und richtete seinen Blick wieder auf die Straße. Ich spürte die plötzliche Kälte in seiner Stimme die mich schaudern lies versuchte mir jedoch einzureden das ich mir das nur eingebildet hatte. Ich wusste ich hätte den zweiten Cocktail nicht mehr trinken sollen mein Verstand spielt mir Streiche dachte ich resigniert und lies mich zurück in den Sitz fallen.
Auch die Frau neben mir nickte zustimmend und kramte danach wieder in ihrer Tasche.
Eigentlich wollte ich noch etwas sagen aber ich lies es dann bleiben und fing an in meiner Tasche nach dem Notizbuch für die morgige Hochzeit zu suchen. Wenn ich schon nicht so schnell nach Hause kam so könnte ich doch jetzt wenigstens noch das wichtigste machen. „Mist“ fluchte ich lauter als beabsichtigt und zog damit alle Blicke auf mich. Ich hatte mich mit dem kleinen Taschenmesser das ich in der Tasche liegen hatte in den Finger gestochen und blutete. „Ist alles in Ordnung ?“ fragte die Frau hinter mir die den Blutenden Finger betrachtete „Nein schon ok“ ich beruhigte ich sie „Ich habe mich nur an meinem Schlüsselanhänger gekratzt“ erwiderte ich und wischte es schnell mit einem Taschentuch ab. Die würden mich für verrückt halten wenn sie wüssten das ich mit einem Taschenmesser in der Tasche herum renne..obwohl Messer konnte man das kleine Ding nicht nennen aber es war scharf. Wozu habe ich dieses dumme Ding jedes Mal wenn ich was suche verletze ich mich nur damit dachte ich und legte es weiter nach unten. Eigentlich trage ich es nur immer bei mir weil ich so meinen Vater beruhige der jedes mal ein riesen Theater machte wenn ich allein wenn es dunkel ist irgendwo hingehe. Besonders seit dem in der Stadt immer häufiger von Morden geredet wird und die ganze Stadt deswegen aufgeregt ist. Jeder erzählte andere grauenhafte Dinge, der Metzger neulich hatte etwas von Menschenjägern behauptet und das sie sie Jagen wie Wölfe ihre Beute. Eine Kundin neben mir hatte darauf hin behauptet das von den Opfern lediglich die Knochen übrig blieben nachdem die Täter ihre Opfer lange genug gequält hatten und anschließend lebendig verbrannten. Ich verdrängte den Gedanken. Alles nur Gerede und Gerüchte und angelte mein Notizbuch aus der Tasche. Die Zeit verging und ich war so damit beschäftigt meine Notizen durchzugehen das ich beinahe nicht bemerkt hätte das wir stehen blieben. Ich blickte abwesend von meine Notizen auf und aus dem Fenster. Ich erkannte das wir einem Waldstück nahe waren der Wald wirkte dunkel, dicht und bedrohlich vor uns verlief ein breiter Fluss und direkt über uns befand sich die große Autobrücke die die Altstadt über den Fluss mit der Neustadt verband. Der Abend wich bereits der Nacht und man konnte die Scheinwerfer der oben fahrenden Autos bereits erkennen aber es war noch hell genug um zu sehen. Der Fahrer und die beiden anderen Männer stiegen plötzlich aus und gingen langsam zu Kofferraum, die Frau blieb sitzen. Das Licht im Auto erlosch wenige Sekunden nachdem sie die Türen zugeschlagen hatten wieder..mich überkam ein mulmiges Gefühl..etwas stimmte nicht... etwas stimmte ganz und gar nicht was machten wir hier...und woher kannten der Fahrer und die beiden Männer sich. Ich wurde nervös und drehte mich um die Frau starrte mich bösartig an „Setz dich hin“ fuhr sie mich an und rüttelte an meinem Sitz. Durch den Rückspiegel konnte ich grade noch erkennen wie der Fahrer eine große schwarze Plane aus dem Kofferraum zog und einer der beiden Männer ein Seil trug. Ich fuhr zusammen jetzt wurde mir alles klar, diese Leute kannten sich..es war alles nur ein Trick gewesen. Verzweifelt versuchte ich die Tür neben mir zu öffnen doch sie war verschlossen. Die Frau hinter mir packte mich am Arm und zog mich zurück auf den Sitz „Du wirst schön hier bleiben“ knurrte sie und drückte meinen Arm so fest das ich beinahe dachte sie würde ihn mir brechen. Im selben Moment entriegelte sich das Auto und David öffnete die Tür. „Würden Sie bitte aus steigen junge Dame“ er hielt mir seine Hand entgegen so wie es ein Gentleman tat der einer Frau beim Aussteigen helfen wollte. Doch ich zog meinen Arm zurück und klammerte mich an meine Tasche. Seine blauen Augen blitzten mich darauf hin finster an und er packte mich bei den Haaren und zog mich so unsanft aus dem Auto so das ich im Schlamm ausrutschte und zu Boden fiel. „Jetzt pass doch auf du dämliches Stück du machst dich ja ganz dreckig“ musterte er mich spottend. Erneut versuchte er mich am Arm zu packen. „Ach komm schon David du magst das doch wenn sie sich wehren“ lachte einer der Männer und schaute belustigt zu mir hinunter. Die Frau war jetzt auch aus dem Auto gestiegen und stellte sich neben die beiden. Der dritte Mann war nicht zu sehen. „Was wollen sie von mir“ sagte ich meine Stimme zitterte. Ich wusste nicht ob es aus Angst war oder durch die Kälter des Regens auf meiner Haut und dem Schlamm mit dem ich überall verschmiert war. „Sie können mein Geld und meine Sachen gern haben..“ „Das ist nur das kleine Spielzeug und der Kiste“ sagte David der mich jetzt mit seinem Blick fixiert hatte..“Nein das ist uns nicht mal wichtig..wir spielen lieber mit unsere..Lebendigen Beute“ sagte er und schenkte mir ein schaurigstes Lächeln das mehr wie ein Knurren aussah.. Mein Herz machte einen Sprung alles in mir schrie davon zu laufen doch wie sollte ich das schaffen ich kannte diesen Wald nicht und sie waren in der Überzahl..vier gegen eine dachte ich düster und meine Gedanken rasten. „Mit der Letzten hatten wir nicht so viel Spaß sie hat es bereits auf der Fahrt bemerkt das etwas nicht stimmte und hat dummer weiße die Tür geöffnet und hat sich am Asphalt das Genick gebrochen.“ sagte der Andere gespielt entrüstet und spuckte auf den Boden. „Hättest du das Auto auch während der Fahrt verschlossen dann währe das nicht passiert schnauzte David zurück und blickte den größeren herausfordernd an. „Ihr seit die Mörder die schon seit Wochen hier in der Stadt wüten“ sagte ich schockiert und zog meine Tasche an mich ran. Mit zitternden Händen begann ich panisch darin zu wühlen. Ich musst es finden wo war es bloß wo ist mein Messer raunte ich in mich hinein. „Oh du hast etwa schon von uns gehört welch eine Ehre“ sagte David und verbeugte sich tief als hätte er tobenden Beifall von seinem Publikum erhalten. Die Anderen lachten und klatschten. Dann blickte er mich wieder an und erhob sich von seiner Verbeugung „Es ist mir eine Ehre so einen Hübschen Fan zu haben“ und küsste meine Hand. Ich zog diese angewidert zurück und spritzte ihn mit Schlamm voll. Wütend fuhr er zurück und zog mich am Arm hoch und warf mich zu dem großen mit den dunklen Haaren und dem langen Mantel, dem Freund der Frau. „Sperr sie im Auto ein bis wir mit dem Lagerfeuer fertig dann kümmern uns um sie“ David deutete auf eine Stelle unter der Brücke auf der sich ein Schwarzer Fleck befand. Sie mussten schon öfter hier gewesen sein dachte ich düster und versuchte mich aus dem Griff des Anderen zu befreien doch er war zu stark. Erneut trat ich nach ihm biss ihm in die Hand und werte mich wie ich nur konnte schließlich ließ er mich los. Das ist meine Chance dachte ich und schlug einen Harken um das Auto herum Richtung Wald. Doch kaum war ich keine zehn Meter gelaufen kam mir aus dem Wald der dritte Mann entgegen und packte mich ehe ich noch einen Harken hätte schlagen können um ihm auszuweichen. Mit Leichtigkeit stieß er mich zurück zu den Anderen die mir ebenfalls gefolgt waren. Er legte mir seinen Ellenbogen um den Hals und drückte mit so einer Kraft zu das ich für einen Moment dachte er würde es hier und gleich beenden. Verzweifelt ich röchelte nach Luft doch sein Griff war zu stark. „Böses Mädchen“ sagte David, im selben Moment lockerte mein Angreifer seinen Griff und ich konnte hustend nach Luft ringen. David wandte sich mir zu und strich mir erneut eine vom Regen durchnässte Haarsträhne zur Seite um mir in die Augen sehen zu können. „Je mehr sich die Beute wehrt um so mehr gefällt das dem Jäger“ sagte er und grinste mit einem derart verrücktem Grinsen im Gesicht das es mir kalt den Rücken runter lief.
„Bring du sie ins Auto Bill, Andrew ist anscheinend nicht in der Lage dazu.“ Wieder packte mich jemand und zerrte mich ins Auto und warf meine Tasche hinterher. Danach schlug er sie mit einem lauten Knall zu. Das klacken der Schlösser machten auch die letzte Hoffnung zunichte das ich hätte flüchten können. Ich sprang wie wild im Auto von einem Platz zum Anderen es musste einen Ausweg geben dachte ich und schaute mich um. Der Mann der mich eingeschlossen hatte grinste mich nur von draußen schadenfroh an dann fuhr er sich mit seinem Finger den Hals entlang und legte den Kopf schief. Ich fuhr zurück und er lachte nur noch lauter, er wandte sich ab und ging zu den Anderen die bereits einen kleinen Haufen Holz gesammelt hatten.
Was soll ich tun.. was soll ich tun.. raunte ich verzweifelt und schlug gegen die Scheiben.
Nach einer Weile verließen mich die Kräfte und ich hörte auf es hatte keinen Sinn ich konnte die Scheibe nicht einschlagen. Ich kauerte mich zusammen zog meine Knie zu meinem Gesicht und fing an zu schluchzen wie komme ich nur hier weg. Das laute prasseln des Regens auf dem Autodach ließ nach, auch die Wolken begannen langsam sich aufzulösen, selbst der Himmel schien sich etwas zu erhellen.
Ich blickte wieder hinüber wo David und die Anderen standen sie hatten den Haufen aus Holz schon um einiges vergrößert. Ich ließ den Blick vom Fenster zu meiner Tasche gleiten . Eine Welle der Erleichterung überkam mich als ich sah das sie mir mein Handy nicht abgenommen hatten ich zitterte so sehr das ich es kaum halten konnte. Reines Glück durchströmte mich und ich wählte gerade die Nummer der Polizei doch als ich anrufen wollte sagte mir der Telefonservice nur das ich hier keinen Empfang hatte. Dort wo gerade noch Glück war war jetzt eine Bodenlose Leere und mir wurde bewusst das sie es mir absichtlich gelassen hatten nur damit ich Hoffnung auf Rettung haben würde und diese zerschlagen wurde..“Wir spielen gern mit unserer Beute“ hallten Davids Worte in meinem Kopf wieder und ich zog meine Tasche erneut zu mir und vergrub mein Gesicht darin. Wieder hörte ich die vier lachen die Schadenfroh zu mir rüber starrten. Ich wandte den Blick ab und in mir wuchs die Wut. Welches Recht hatten sie das sie Menschen so behandelten sie würden dafür bezahlen dachte ich und suchte mein Messer schließlich fand ich es auch. Ich suchte weiter was hatte ich noch bei mir. Mein Notizbuch einen Stift, etwas MakeUp, ein Feuerzeug, Taschentücher, Haarspray..nichts das ich hätte gebrauchen können ich sank zusammen und räumte alles wieder ein. Dann hatte ich das Haarspray in der Hand „Warum bist du kein Pfefferspray sagte ich nüchtern und wollte es gerade zurück in die Tasche legen als ich das Feuerzeug in die Hand nahem.
Ich überlegte eine Weile und starrte sowohl das Feuerzeug als auch den Haarspray an.
Plötzlich polterte etwas wie wild gegen die Scheibe des Autos und jemand schnitt ein Grimasse zu mir. „Kommst du freiwillig raus oder müssen wir dich erst wieder bei den Haaren raus ziehen?“ spottete Andrew und reichte mir seine Hand. Einen Moment verharrte ich reglos, dann holte ich tief Luft und öffnete die Tür die Andrew gerade entsperrt hatte. Jetzt oder nie dachte ich und presste meine Lippen zusammen. Langsam stieg ich aus und blickte mich unauffällig um, nur Bill und Andrew waren gekommen um mich zu holen. David stand neben der Frau und schauten in das Feuer das inzwischen brannte. Die beiden Männer starrten auf mich hinunter und gerade als Andrew nach mir greifen wollte nahm ich mein Feuerzeug und den Haarspray und betete das es funktionieren würde. Ich zündete die Flamme an, drückte auf die Düse des Haarsprays. Im selben Moment entwich eine gewaltige Stichflamme die aus dem Auto schoss, die Hitze war deutlich spürbar.Ich vernahm einen erschrockenen Aufschrei ich hatte Andrews Hand an gesprüht dieser war zurückgewichen und kniete mit schmerzverzerrtem Gesicht am Boden während Bill jetzt versuchte mich zu packen. Ich spürte das die Flammen auch nach mir leckten doch ich machte weiter bis schließlich auch er zurück wich. So schnell ich konnte sprang ich aus dem Auto die Flasche würde gleich leer sein dachte ich bitter und brachte noch so viel Abstand wie möglich zwischen meine Angreifer und mich. Jetzt bemerkten auch David und die Frau was passiert war und rannten auf uns zu. Als hätte ich es heraufbeschworen erlosch die Flamme. Nur noch ein paar kurze Zischlaute waren zu hören. Schnell packte ich mein Messer das ich noch am Gürtel hatte und lief mit rasendem Herzen los. Doch nur wohin sollte ich rennen im Wald kannte ich mich nicht aus sie würden mich sofort wieder einfangen und sonst gab es nur noch den Fluss es würde bald dunkel werden und die Strömung war sehr stark. Doch eine andere Wahl blieb mir nicht Andrew war aufgestanden und blickte erst seine verbrannte Hand und danach mich an, Bill hatte sich ebenfalls aufgerappelt und sah mich mit einem so durchdringen Blick an das mir das Blut beinahe in den Ader gefror. „Holt sie zurück ihr Schwachköpfe“ jaulte David hinterher und sprintete auf mich zu sein Gesicht war ebenfalls Wut verzerrt. Ich lief ich lief so schnell ich konnte bis ich am Rande einer ca fünf Meterhohen Klippe ankam darunter sprudelte das Wasser das Flusses und zog bedrohlich an mir vorbei.Wie angewurzelt blieb ich am Rande der Klippen stehen und starrte auf die Wassermassen hinab die an mir vorbeischossen. Kleine Schaumkronen bildeten sich auf den Wellen und traf mit so einer Wucht gegen die Steinernen Klippen das das Wasser beinahe zu mir hinaufspritzte. Für einen Moment sah es beinahe so aus als würde der Fluss schon mit gierigen Händen nach mir greifen wollen und ich mit ihm in die Tiefe ziehen. Langsam schloss ich die Augen, ich hörte den Fluss dann meine Verfolger ich atmete aus. Eher würde mich der Fluss bekommen und ertränken als das diese Irren mich wieder in ihre Gewalt brächten. Ich drehte mich noch einmal um sie hatten mich beinahe erreicht. Wenige Schritte trennten sie noch von mir dann ohne zu zögern sprang in das sprudelnde Wasser. Sofort riss die Strömung mich mit sich das braune dreckige Wasser schlug mehrmals über mir zusammen so das ich nur noch getrübt meine Angreifer sehen konnte die an der Klippe standen und mir etwas nach brüllten. Doch ich musste schon schwer gegen die Wassermassen ankämpfen die mir immer wieder den Atem raubten so das ich nicht sehen konnte was sie taten. Ich spürte wie mich meine Kräfte verließen ich immer weiter Stück für Stück unter Wasser gezogen wurde. Gerade als ich dachte ich würde es nicht mehr schaffen mich erneut hoch zu kämpfen lies die starke Strömung endlich nach und wandelte sich in ruhiges Gewässer. Ich blickte mich um und erkannte das ich in einen Seitenarm des Flusses getrieben wurde an dessen Rand Bäume ihre Wurzeln ins Wasser hatten wachsen lassen. Völlig entkräftet klammerte ich mich an eine und hielt mich so eine Zeit lang über Wasser. Das Messer immer noch fest in der Hand. Kälte zerrte an mir ich zitterte so stark das ich mich nach wenigen Minuten kaum mehr halten konnte und so schwamm ich näher ans Ufer bis meine Füße festen Untergrund berührten so das ich nicht mehr schwimmen müsste. Ich atmete erleichtert auf und war einfach nur froh das ich es geschafft hatte. Ich blickte in den Himmel es war schon beinahe Dunkel die ersten Sterne erschienen und der Mond war bereits fein zu erkennen.
Plötzlich wurde die Stille jedoch durch ein Geräusch gebrochen. Hinter mir stiegen unzählige Luftbläschen aus dem Wasser auf und eine menschliche Gestalt erhob sich langsam aus dem Wasser, erst der Kopf und dann der Rest. Entsetzen packte mich als ich erkannte das David es war er muss mir hinterher gesprungen sein dachte ich schockiert und starrte ihn an. Sein Blick ruhte auf mir Schritt für Schritt kam er näher bedrohlich baute er sich vor mir auf. Ich war wie versteinert ich konnte mich nicht bewegen nicht einmal einen Schrei hätte ich ausstoßen können. Wortlos musterte er mich mit seinem Blick wie kälter als Eis mehr noch kälter als der Tod. Immer weiter drängte aus dem Wasser in Richtung Ufer. Diese Stumme Art diese einfach nur schweigen und dann noch dieser durchdringende Blick es war schlimmer als hätte er mich angeschrien, seine Mine war undurchschaubar.
„Du bist wirklich ein sehr ungezogenes kleines Ding“ sagte er schließlich und lachte sein grausames Lachen. „Ein Guter Jäger lässt seine Beute nie entkommen“ knurrte er und stieß mich mit einem einzigen Schlag zurück und ich landete unsanft im Sand. „Die Anderen haben es nicht geschafft dich einzufangen jetzt bist du meine Beute du gehörst nur mir“ fauchte er mich an. Ohne Zweifel er war verrückt geworden dachte ich und starrte schockiert zu ihm auf. Plötzlich war das Rascheln im Laub und das knacken von Ästen zu hören .Andrew, Bill und die Frau kamen aus dem Wald und steuerten in unsere Richtung. „Da ist ja dieses Drecksstück“ schrie Andrew und hob seine verbrannte Hand und stolperte aus dem Dickicht. „Ich bring dich um“ kreische er erneut und wollte mich gerade packen als David plötzlich etwas schwarzes glänzendes aus seinem Mantel zog. Danach kam ein Ohren betäubender Knall und im nächsten Moment sank Andrew lautlos neben mir zu Boden. Ich konnte einen lauten Schreckschrei nicht unterdrücken und zuckte zusammen als mich seine Hand noch am Bein berührte eher er leblos liegen blieb. „Andrew!“ schrie die Frau entsetzt und kauerte sich neben ihren toten Freund „Warum hast du das getan du Bastard er war dein Freund!?“ knurrte sie David an doch dieser grinste nur verrückt. „Sie gehört mir nur ich darf sie töten sie ist meine Beute ihr hättet sie entkommen lassen“ flüsterte er so lieblich als würde er einem kleinen Kind etwas erklären und anschließend einen strengeren Ton anfahren um es für etwas das es falsch gemacht hatte zu mahnen.
Diese wandte sich ab doch ich konnte erkennen das ich Gesicht puren Hass ausströmte.
„Ich und Bill machen erneut ein Feuer“ sagte David ungerührt und wies auf den Baum der ihnen am nächsten Stand „Silvia binde dieses Miststück am Baum fest aber wehe du tust ihr was dann ergeht es dir genau so wie Adrew“ fuhr er sie an während er seinen Blick auf mich gerichtet hatte. Bill schien es ungerührt zu lassen was gerade geschehen war, wortlos folgte er David in den Wald um mit ihm Holz zu suchen. Sie erhob sich von der Leiche ihre Freundes und trat auf mich zu sie zerrte mich hoch und fesselte meine Hände und Beine und schließlich an den Baum. „Wir wollen doch nicht das unsere Beute verschwindet“ sagte sie trocken und nahm mir mein Messer an das ich die ganze Zeit über in der Hand behalten hatte. Ich konnte es nicht fassen die mussten doch alle verrückt sein selbst Silvia deren Freund gerade von David getötet wurde hielt sich an seine Anweisungen. Sie hielt das Messer in der Hand „Guter Griff, scharfe Klinge“ sagte sie und musterte es „Es müsste gut genug sein um einem Mörder zu widerstehen“ sagte sie rammte die Klinge über mit in dem Stamm der Eiche so das es knapp über mir steckte und blickte mir in die Augen, ihre Augen funkelten vor Zorn und Trauer dann wandte sie sich von mir ab. Verwirrt schaute ich ihr nach was meinte sie mit einem Mörder widerstehen..was war bloß mit denen los dachte ich und sank wieder zusammen. Adrews Leiche lag immer noch ausgestreckt auf dem Boden sanft floss eine kleine Blutspur auf dem Boden zusammen und bildete schließlich eine Lache.
Erneut erklang ein Schuss aus dem Dickicht des Waldes und einige Augenblicke Später trat David aus dem Wand um eine Schulter trug er Bill dieser bewegte sich nicht. Wortlos ließ er ihn zu Boden gleiten und er schlug unsanft auf und blieb liegen. Er war tot. „Alles Verräter alle wollen sie meine Beute stehlen alles Verräter“ faucht David und wandte sich uns zu. Wortlos sah Silvia auf die Leichen ihrer Freunde und musterte David hasserfüllt als dieser auf sie zu schritt. „Hast du unseren Ehrengast gut festgebunden?“ fragte er und seine Stimme würde wieder lieblich als könnte er keiner Fliege was zu leide tun und schwang dabei mit seiner Pistole wie ein kleines Kind mit einer Spielzeugwaffe spielte. „Sie ist angebunden“ erwiderte sie so ruhig das es für diese Situation grade zu absurd wirkte. „Gut“ antwortete David und machte sich wieder an das Feuerholz.
Ich beobachtete alles und fühlte mich schwächer denn je ohne irgendeine Waffe mit der ich mich hätte verteidige können... angebunden an einem Baum mitten im Wald..mit zwei verrückten von denen einer gerade seine beiden Freunde umgebracht hatte..
Ich wollte grade meine Hände etwas straffen um den versuch zu wagen aufstehen zu können da bemerkte ich das meine Arme beinahe frei waren die Seile waren nur locker herum gewickelt worden.
Erstaunt blickte ich zu Silvia die mir im selben Moment zunickte..war das wieder nur eine Falle oder würde sie mir helfen..doch warum sollte sie..ich hatte keine Zeit mehr mir meinen Kopf darüber zu zerbrechen. Im selben Moment stand sie auf und zog ihren Dolch aus einem Gurt an ihrem Bein und deutete mir das selbe zu tun in dem sie auf mein Messer über mir deutete. Ich streifte meine Fesseln ab erhob mich langsam und vorsichtig so das David es nicht bemerken würde und zog das Messer mit einem Ruck aus dem Stamm. Mein Herz pochte es schien sich beinahe zu überschlagen so schnell schlug es mit jedem neuen Schlag hatte ich Angst es könnte mich mit seinem Schlagen an David verraten, doch dieser blickte immer noch in das Lagerfeuer. Mit einem Schrei der die Stille durchschnitt stürzte sich Silvia auf David und versuchte ihm das Messer in den Rücken zu rammen doch David war schneller und schoss auf eher sie ihn hätte erreichen können und sie sank zusammen. Sein Blick wanderte von ihr zu mir und als er sah das ich frei war lies ihn das ganz und gar kalt so als würde er mich mit dem Messer in der Hand nicht als Bedrohung war nehmen. „Jetzt sind nur noch wir Beide übrig...hmm?“ sagte er und fixierte mich mit seinen blauen Augen. „Mach nur weiter so das gefällt mir wehr dich“ schrie er und schritt auf mich zu. Ich hielt das Messer fest in beiden Händen um mich wehren zu können doch wie sollte ich das machen er hatte eine Pistole ich nicht, schmerzlich wurde mir bewusst das ich keine Chance hatte und er mich nur noch am Leben ließ damit der sein Spiel weiter spielen konnte. Wenn er gewollt hätte dann hätte er mich schon längst toten können mein Herz zog sich zusammen. „Oh da ist er ja endlich, dieser Blick, dieser letzte Blick der Beute wenn sie endlich einsieht das sie verloren ist, das sie merkt das sie sterben wird, das es keine Hoffnung mehr gibt“ zischte er und kam näher um mir in die Augen sehen zu können.
Er hatte recht..was hätte ich noch tun sollen, keiner würde mich rechtzeitig hier finden, wie denn auch keiner wusste wo ich war.. mein Messer taugte nichts gegen seine Pistole. Ich musste ein grade zu lächerliches Bild abgeben tropfnass zitternd mich an mein Messer klammernd dachte ich und wich seinem Blick aus.
Am liebsten hätte ich geweint doch diesen Triumpf würde ich ihm nicht geben nein ich würde nicht wie hilflose Beute enden so wie er es von mir erwartete. Nein ich würde mich wehren und kämpfend in den Tod gehen dachte ich und richtete mein Messer gehen ihn. David sah mich unberührt an und zog ein schiefes lächeln stumm trat er auf mich zu ich wich zurück. Schritt für Schritt kam er näher plötzlich spürte ich etwas hartes in meinem Rücken das mich zum stehen bleiben zwang. Ein weiterer Eichenbaum stand hinter mir ich konnte nicht links und nicht rechts ausweichen und von vorne hatte mich David im Visier.
Ich stemmte mich mit alle Kraft gegen den Baum seine Borke stach mir in den Rücken die Blätter raschelten im Wind und aus der Ferne war das rauschen des Flusses zu hören. Die Sonne war beinahe verschwunden und ihre letzten Sonnen strahlen die den Himmel in ein Meer aus Blut verwandelte erfassten David´s Gesicht und verlieh ihm ein gerade zu schreckliches Aussehen.
Sein Gesicht leuchtete Blutrot während seine dunkelblauen Augen immer noch in diesem Verrückten Ausdruck glühten und seine Zähne hinter seinem Grinsen bedrohlich zu einem stummen Knurren geformt hatte.
Er kam näher und als ich das Messer in seine Richtung gleiten lassen wollte schlug er es mir einfach aus der Hand als sein ein Spielzeug. „An Sie werde ich mich noch lange erinnern Miss Carolin..“ sagte er wieder mit seiner tröstlich gespielten Stimme.
Langsam hob er die Pistole er war keine fünf Schritte mehr von mir entfernt und gerade als er abdrücken wollte erschien hinter ihm ein Schatten der ihm mit einem Stück Holz in die Seite schlug und er zu Boden stürzte dabei ließ er seine Pistole fallen.
Wütend richtete er sich hustend wieder auf und ich erkannte das Silvia die Angreiferin gewesen war sie blutete stark aus einer Wunde an der Schulter die sie nun mit einer Hand fest hielt doch trotzdem sickerte das Blut weiter durch ihre Finger. „Du willst wohl nicht sterben was?“ knurrte David und griff nach dem Messer das er mir aus der Hand geschlagen hatte. „Du hast Andrew getötet du Mistkerl, ich habe ihn geliebt und du hast ihn getötet “ schrie sie ihn an und schlug erneut mit dem Holz nach ihm. Doch wieder war er schneller stieß sie zu Boden und bohrte ihr das Messer mit so einer Geschwindigkeit und Wucht in die Seite das ihm ihr Blut ins Gesicht spritzte. Dann blieb sie beide einen Moment reglos am Boden liegen erneut floss Blut aus ihrer Wunde. Ihrem letzten Blick richtete Silvia auf Andrew´s Leiche der einige Meter neben uns lag Sie bewegte noch kurz ihre Lippen als wolle sie noch etwas sagen dann schloss sie die Augen. Inzwischen hatte ich mich aus meiner Starre gelöst und hatte nach der Pistole gegriffen die David hatte fallen lassen als ihn Silvia zu Boden geschlagen hatte. „Alles Verräter!!, alles Verräter!!“ wiederholte er immer wieder und wandte sich schließlich wieder mir zu. Belustigt schaute er auf die Waffe die ich auf ihn gerichtet hatte und grinste erneut und trat auf mich zu. Ich erstarrte warum wich er nicht zurück schrie es in mir, ich hob die Pistole und wollte abdrücken..doch nichts passierte nur das leere Klacken war zu hören, ich versuchte es immer wieder. Doch dann begriff ich das keine Patrone mehr darin war.
„Nein..nein..nein..nein“ schrie ich immer wieder ich schüttelte die Pistole ich hoffe doch noch eine Kugel sein jammerte ich stumm und starte sie an. „Ohh..ist etwa keine Patrone mehr in der Pistole“ sagte David gespielt mitleidig und zog einen Schmollmund. „Dachtest du wirklich ich würde die Waffe einfach so liegen lassen wenn sie noch irgendeinen nutzen für mich gehabt hätte?“ David stand jetzt vor mir so nahe der er mir die Pistole die ich in der Hand hatte einfach so aus der Hand nahm „Die brauchen wir nicht mehr.“sagte er und warf die in hohem Bogen weg so das sie im Wald im Dickicht landete. „Aber ich fand es war ein durchaus gelungener kleiner Tausch“ er hob triumpfierend mein Messer mit dem er Silvia erstochen hatte und drückte mich gegen den Stamm des Baumes. Ich schaute nach unten ich wollte ihm nicht in die Augen sehen ich wollte diesen schrecklichen Blick icht ertragen. Doch er legte mir das Messer unter das Kinn und hob so meinen Kopf das ich ihm ihn die Augen sehen musste „Nur eben nicht für dich“ hauchte er mir ins Ohr das sich meine Nackenhaare aufstellten. „Du darfst stolz auf dich sein, noch nie hat je eine Beute von mir so lange überlebt wie du“ sagte er so als wolle er mich damit aufmuntern und lies das Messer jetzt an meine Kehle wandern. Ich spürte die kälter der Klinge auf meiner Haut ich blieb reglos stehen.Mit jedem Atemzug den ich machte wuchs der Druck der Klinge an meinem Hals. „Doch jeder Spaß muss ein Ende haben und deines ist das Beste von allen“ er drückte mich fester gegen den Baum so das er mir die Luft aus der Lunge prasste. „Letzte Worte?“ fragte er ungerührt und blickte mit solch einer Gier nach dem Tod auf mich das mir übel wurde. „Komm ich möchte deine hübsche Stimme noch einmal hören bevor sie für immer verstummt“ flüsterte er und strich mir mit der Spitze des Messers über die Wange den Hals entlang. Plötzlich erklang erneut ein Schuss der mich zusammenfahren ließ, David starrte mir in die Augen, lies sein Messer fallen kurz bevor er zusammenbrach kralle er sich ein meiner Schulter fest „Der Jäger..wurde zur Beute..“ danach sackte er zu Boden und blieb reglos liegen. Als ich aufsah erkannte ich einen Mann mit einer Waffe der vor mir stand die Dunkelheit war bereits so weit fortgeschritten das ich nur noch schwach seine Umrisse erkennen konnte. Beinahe schon als währe es eine Selbstverständlichkeit erwartete ich auch das dieser Mann nur gekommen war um mich zu töten so blieb ich stehen wo ich war und wartete..wartete auf das unausweichliche.
Doch statt erneut einen Schuss zu hören, ertönte hinter dem Mann eine Stimme die mir bekannt vor kam „Carolin, Carolin geht es dir gut?“ schluchtste die Stimme und wenige Augenblicke später viel mir Alice mit Tränen in den Augen um den Hals. Ich stand so sehr unter Schock ich bekam alles nur noch durch einen Schleier mit. Nun stellte sich auch der Mann der mir das Leben gerettet hatte dazu „Kommissar Berger“ sagte er knapp und steckte seine Waffe weg als er erkannte das ich vor ihm zurück schreckte. „Miss es ist alles in Ordnung wir haben sie gefunden, sie sind in Sicherheit“ versicherte er mir doch ich zitterte immer noch. „Oh Carolin was ist nur passiert du hast dich nicht wie versprochen gemeldet, und abgehoben hast du auch nicht als ich dich gefühlte tausend Mal angerufen habe.“ sagte sie und ihre Stimme zitterte, „Wir haben dich dann zu Hause gesucht und dein Vater meinte du währst nie angekommen“ sagte sie noch erschütterte und klammerte sich an mich.„Dann ist ihre Freundin Miss Alice zu uns auf die Wache gekommen wir haben sie dann in der Nähe des Gasthofes gesucht. Bis uns schließlich die Bäckerin geschildert hat wie sie in ein Fremdes Auto eingestiegen waren“. Erklärte er weiter und sein Blick ruhte auf mir. „Anschließend haben wir eine Telefonortung durch geführt, die uns zum Rad des Waldes geführt hat, danach ist das Signal abgebrochen“. Er machte erneut eine kurze Pause. „So haben wir den ganzen Wald durchsucht bis wir an die Stelle mit der Brücke kamen an der noch ein schwaches Feuer loderte und“ hob er an und zog ein Buch aus seiner Tasche „Wir haben ihr Notizbuch gefunden, ihre Freundin hat es eindeutig als das Ihre wiedererkannt“. sagte er ruhig um mich nicht zu überfordern. „Letztendlich haben die Auto Spuren uns hier her geführt und die Schüsse die zu hören waren“ endete er seinen Bericht und schaute mich mitleidig an. Ein weiterer Polizist trat näher hinter ihm eine Gruppe von Rettungssanitätern.„Sie hatten Großes Glück sie haben überlebt vierzehn andere Frauen und Männer konnten das nicht von sich behaupten“ sagte er erstaunt doch Alice drängte sich wieder zu mir. „Komm wir bringen dich zum Krankenwagen dort wirst du behandelt“ sagte sie und nahm mich sanft in den Arm als könnte sie mir das erlebte damit einfach wegnehmen. Beim Weggehen konnte ich noch hören wie die Polizisten nacheinander die Toten beim Namen nannten und jedes Mal zuckte ich zusammen. Nun war die Sonne endgültig untergegangen, das Dunkel der Nacht umschloss uns und in Begleitung von Alice den Polizisten und Sanitätern machen wir uns auf den Weg zurück in die Stadt.
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Danke für das tolle Bild Luchsstern  ♥️_♥️


Danke Silberstreif für das tolle Wichtelgeschenk *-* ♥:
 



Danke Luchsstern ♥ Rabenseele♥ Danke Ano♥ :
 



Polarstern
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Postdatum: Mo Dez 14 2015, 18:50

Wow, ich muss schon sagen, deine Geschichte ist echt spannend geschrieben. Dafür, dass du nicht so geübt im Schreiben bist, ist sie richtig toll geworden (:

Vor allem die Szene, in der David Caroline umbringen wollte, hast du so schön detailiert geschrieben und genau erklärt, was in Caroline vorgeht.

Freue mich auf weitere Crime - Geschichten von dir.

~Muschel
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